Samstag, 14. Juli 2007

TrueCrypt -> Schutz von persönlichen Daten

Die Verschlüsselung von persönlichen Daten ist ein Muss für den Schutz der Privatsphäre, wenn das eigenen System kompromitiert, gestohlen (eher bei mobilen Computern) oder eine Person sonst wie physikalischen Zugriff auf die Speichermedien hat. Der "gläserne User" ist ja heute schon teilweise Realität im Internet. Aus meiner Sicht sollte man jedoch seine Hand über den eigenen Fotos, Dokumenten, Songs oder allen elektronisch gespeicherten Daten haben. Wer möchte schon, dass seine Bankauszüge, die Kreditkarten-Abrechnungen und Familien-Fotos der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Es gibt diverses Ansätze seine Daten zu schützen:

  • verschlüsselte Festplatten
  • verschlüsselte Partitionen
  • verschlüsselte Container
Für meinen USB-Stick verwende ich einen TrueCrypt-Container, da ich diesen im Büro (Linux/Windows), an der Hochschule (Windows) und auch zu Hause (Linux) verwenden kann. Wenn ich ihn verliere, dann ist die Hardware weg, aber die Daten sind geschützt. TrueCrypt und forcefield biete gerade für bequeme Anwender, wie mich, ein geeignetes System zum Schützen der Daten. Die Installation von TrueCrypt wird im Fedorawiki beschreiben. Ebenso die Installation von forcefield. Wer es lieber auf eine andere Art hat, sollte diesen älteren Artikel lesen.

Kommentare:

liquidat hat gesagt…

Gehe ich Recht in der Annahme, dass du die Container mit FAT32 formatierst? Oder nutzt du NTFS?

Denn für größere Medien scheint es bei Windows/Linux ja nur NTFS als Möglichkeit zu geben, da Windows keine anderen Dateitreiber mit sich bringt.

Kevin Kofler hat gesagt…

Window$ schluckt auch FAT32-Partitionen mit mehr als 32 GB, es ist nur das fdisk.exe in aktuellen Window$-Versionen, das sich weigert, solche Partitionen zu erstellen.

liquidat hat gesagt…

Japp, stimmt. Ich dachte allerdings bei "größeren Medien" eher an Journaling, größere Dateien, ACLs, Posix files permissions, extended attributes, etc..