Samstag, 30. Juni 2007

Fedora Translation Project

The Fedora Translation Project has now a logo. If you want to help translate applications, documentation, and websites check out this web page for futher information. We are still looking for fellows for ther german team (for the other teams of course, too). The process of moving from i18n.redhat.com to http://translate.fedoraproject.org/ is still in progress. Dimitris Glezos is working on transifex (take a look at this eyecandy...), a "brandnew" system for translating. In the near future people can make translations without taking care of the used SCMs of the application or the documentation.

Meine Artikel im deutschen Fedorawiki

Die Anzahl meiner "Baustellen" im deutschen Fedorawiki ist ziemlich gross, musste ich mit Schrecken feststellen. Zudem sind diverse Artikel schon seit längerem nicht mehr überarbeitet worden...glücklicherweise haben wir aber fast alle "Core"-Einträge entfernt, welche es zu entfernen gab. Artikel in Bearbeitung

Seite Kurz-Beschreibung
Ettercap Installation und Verwendung von ettercap
awstats Installation und Konfiguration von awstats
gtkpod Installation und Verwendung von gtkpod
PXE Booten per Preboot Execution Environment
Captive Portal System Installation und Konfiguration von Wifidog
Backup mit amanda Installation und Konfiguration von amanda-Backup
GpsDrive-Installation Installation und Nutzung von GpsDrive unter Fedora
Diese Artikel haben unterschiedliche Umfänge und befinden sich auf unterschiedlichen Streckenabschnitten der Fertigstellung. Die meisten sind aber schon umfangreicher. Ich arbeite immer daran, wenn ich einen Moment Zeit und Lust habe. Artikel in Planung oder Entwurfsstadium

Seite Kurz-Beschreibung
Geschichte von Fedora Geschichte von Fedora
IPv6 Aufbau Konfiguration eines IPv6-Netzes
Cups Installation und Konfiguration von CUPS
CVS Verwendung von CVS
FTP Server Installation und Konfiguration von vsftp
Kismet Wireless-LAN-Netzwerktool
CoolKey-Installation Installation und Konfiguration des Smartcard-Sicherheitsdienstes
Diese Artikel befinden sich teilweise erst in einem frühen Entwurfsstadium. Bei SELinux und Xen hat der Trick mit dem Schreiben der Einleitung und ein paar elementaren Punkten funktioniert :-) Genauer gesagt, hat dann jemand anderes, der sich besser mit der Materie auskennt als ich, den Artikel erweitert und auf einen würdigen Stand gebracht zum Veröffentlichen.

Wireless Networking in the Developing World

Das elektronische Buch Wireless Networking in the Developing World ist vor einer längeren Zeit erschienen und gilt fast ein bisschen als Standard-Werk. Rob Flickenger, der Autor des Captive Portal nocat, hat an diesem Buch massgeblich mitgeschrieben. NoCat wird seit nun mehr vier Jahren nicht mehr weiterentwickelt, resp. es gab keine neuen Versionen und so scheint es leider auch ein bisschen mit diesem Buch zu sein. Es wurde geschrieben und fertig...die ganzen Wireless-Technologien haben sich zwar nicht sehr weiter entwickelt, aber aus meiner Sicht können dieses Buch schon wieder eine Überarbeitung vertragen. Aus diesem Grund und auch da es Null Feedback gegeben hat, habe ich auch die Übersetzung vor einer Weile auf Eis gelegt. Anyway...das Buch kann von der Webseite heruntergeladen werden. Für weitere Informationen kann auch das Wiki unter http://wiki.wndw.net/moin/Welcome herangezogen werden.

Freitag, 29. Juni 2007

Das Leben in Jahr 2007

So merkst du, dass du im Jahr 2007 lebst,weil... 1) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst 2) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast 3) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht 4) Du Mails an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt 5) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-mail Adresse haben 6) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest 7) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen 8) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen 10) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen 11) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen 12) Du morgens aufstehst und erstmal Thunderbird/LotusNotes/Outlook aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst 13) Du den Kopf neigst, um zu lächeln ;-) 14) Du diesen Text liest und grinst 15) Schlimmer noch, Du bereits weisst, wem Du das Mail weiterleitest 16) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 > fehlt 17) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt Immer wieder lustig, auch wenn die Nachricht jedes Jahr von neuem die Runde durch die E-Mail-Adressbücher der Leute macht.

Repo-File für Local Mirror Manager

Beim Python-Fähigkeiten sind immer noch etwas beschränkt, auch da ich mich in der letzten Zeit hauptsächlich mit Übersetzungen herumgeschlagen habe. Also mache ich diese Funktionen, welche ich machen kann und die ist das Schreiben einer neuen Konfigurations-Datei für yum. Es ist ein Gerüst für den weiteren Ausbau...in einem ersten Anlauf hat es nur einen Eintrag für Fedora und auch lassen sich die Architektur und Speicherort noch nicht von einer anderen Stelle übertragen.

import socket, os

sys_name = socket.getfqdn(socket.gethostname(  ))
ip_addr = socket.gethostbyname(sys_name)
dir_name = "/home/devel/lmm/yum.repo.d/"

fo = open(dir_name 'fedora-lmm.repo', 'w')
fo.writelines(['[fedora]\n',
               'name=Fedora 7\n',
               'baseurl=http://',ip_addr,'/fedora/linux/releases/7/Everything/i386/os/\n',
               'enabled=1\n',
               'gpgcheck=1\n'])
               'gpgkey=gpgkey=file:///etc/pki/rpm-gpg/RPM-GPG-KEY-fedora'])
fo.close()
Bei der IP-Adresse wird auch leider nur localhost (127.0.0.1) angezeigt, obwohl eigentlich die IP-Adresse aus dem Netzwerk verwendet werden sollte. Und noch ein weiteres Fragment...vorläufig auch nur für eine Datei, aber später sollte es auch noch gerade das Konfigurations-File für die Updates korrigieren.
# Disable yum files
# search for enable and set it from 1 to 0

import fileinput, string, glob, sys

path = "/home/devel/lmm/test-yum/fedora.repo"

text1 = "enable = 1"
text2 = "enable = 0"

files = glob.glob(path)
for line in fileinput.input(files,inplace=1):
     line = line.replace(text1, text2)
     sys.stdout.write(line)
Der kausale Zusammenhang zwischen dieser Aktion und dem Anlegen der benötigte Datei muss auf jedenfall gegeben sein, sonst deaktiviere ich gerade alle. So existiert nun schon für drei Teile eine Idee. Da ich keine Zeitrahmen habe, habe ich es auch nicht eilig.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Neue Web-Seite in altem Browser

Da meine HP Visualize B2000 mit HP-UX 10.2 (das Release-Datum dieser Version war 1996...never touch a running system wurde wohl etwas zu wörtlich genommen oder niemand wollte Geld für die Updates ausgeben) eigentlich ein Schattendasein fristet und nur noch für genau eine Anwendung verwendet wird, habe ich ein bisschen herumgespielt.

Als der Browser-Krieg zwischen Netscape und Mircosoft wohl seinen Höhepunkt hatte, gab es auch eine Version des Internet Explorer für Unix-Systeme...Microsoft Internet Explorer 5 in der Version 5.00.2013.1312 (das ist noch eine Versions-Nummer :-) ). Mircosoft wollte wohl auf keinen Fall diesen Markt verlieren und hat sogar Programme für feindliche Betriebssystem verteilt.

Wie zu vermuten war, kommt dieser Browser natürlich mit den neuen Webseiten nicht mehr so gut klar. So sieht die Fedora Projekt-Startseite aus


Könnte schlimmer sein, denn der Grossteil der Seite ist zu erkennen. Die Wiki-Seite sieht schon weniger gut aus leider.

Abkürzungen innerhalb des Fedora Projekt

Unweigerlich kommt man mit vielen Abkürzungen in Berühung, wenn man die Fedora Projekt-Webseite besucht oder mit anderen darüber spricht. Um für neue Besucher ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, fasse ich an dieser Stelle mal ein paar zusammen, welche mir auf die schnelle eingefallen sind. fpo fedoraproject.org FAS Fedora Account System F7 Fedora 7 FC6 Fedora Core 6 FLP Fedora Localisation Projekt l10n Localization i18n Internationalization FWN Fedora Weekly News FAmSCo Fedora Ambassador Steering Committee FESco Fedora Engineering Steering Committee FDSCo Fedora Documentation Steering Committee Fedora Marketing Steering Committee EPEL Extra Packages for Enterprise Linux SIG Special Interest Group FUDCon Fedora User and Developer Conference FAD Fedora Ambassador Day

Mittwoch, 27. Juni 2007

Projekt-Koordinator und Maintainer

Da sich bis gestern am Abend kein Koordinator für den deutschen Teil der Fedora-Übersetzungen gefunden hatte, habe ich diesen Job nun übernommen. Dimitris Glezos ist nicht ganz unschuldig an der Sache und auch daran nicht, dass ich nun auch noch Maintainer für Deutsch bin. Jemand müsse die Bug-Reports lesen und weiterleiten, war seine Begründung...wenn es nur dabei bleiben wird :-). Auf der anderen Seite sind die xml-Dateien sehr schnell geändert und dann steht dort ein anderer Name drin. Aber ja, wer etwas will (Fedora in deutscher Sprache, beispielsweise), muss dafür arbeiten... Der neue Auftritt der Übersetzungsgruppen : http://translate.fedoraproject.org/languages/de Die Wiki-Seite : http://fedoraproject.org/wiki/L10N/Join Die Mailing-Liste : https://www.redhat.com/mailman/listinfo/fedora-trans-de Auch an dieser Stelle rufe ich noch einmal dazu auf, dass sich alle Personen, welche an Übersetzungen innerhalb des Fedora Projekt interessiert sind, mitarbeiten können. Weitere Fragen werden gerne in der obengenannten Mailing-Liste beantwortet. Die allgemeinen Voraussetzungen sind:

  • ein bisschen freie Zeit haben
  • man sollte der deutschen Sprache mächtig sein (natürlich nur für den deutschen Teil) und natürlich auch dem englischen, damit man die Original-Dateien versteht
  • minimale Informatik-Kenntnisse haben (gpg & cvs)
  • eine Internet-Verbindung besitzen
Übersetzungen sind speziell geeignet für Personen, welche den Projekt helfen wollen, aber bis jetzt nicht genau gewusst haben, wie sie dies tun sollen. Es braucht nicht nur Leute, die programmieren...

Dienstag, 26. Juni 2007

Pundit, Freenx und Nvidia

Vor langer Zeit habe ich mir einen Asus Pundit P1-AH1 gekauft, gedacht als digitalen Videorecorder. Bis heute benutze ich ihn aber nicht dafür, auch wenn er zwei eingepresste Hauppauge TV-Karten (eine PVR-150 und eine PVR -250) hat. Eingepresst im wahrsten Sinne des Wortes, da das Gehäuse zu knapp bemessen ist, um PCI-Karten einzubauen. Gestern war es dann endlich so weit: Auch dieses System sollte auf F7 aktualisiert werden. Erinnert, dass es ein 64-bit-System ist, dann eine Boot-CD gebrannt und gestartet...so weit so gut, acpi = off, Netzwerk-Karte wird nicht gefunden, Harddisk wird nicht gefunden...hmmm, wie konnte ich damals FC6 installieren? In der 32-bit-Version also ein neuer Versuch mit der 32-bit-Versionen von F7 und es funktioniert. Nach der Installation mal die ersten 300 MB Updates installiert und nun haben ich ein sauberes System für MythTV. Da ich keinen Nerv hatte es mit der 64-bit-Verison noch einmal zu versuchen, habe ich es so gelassen, denn es funktioniert ja... Da dieses System ein einsames Leben im Wohnzimmer lebt, wollte ich es wie schon vorher mit FC6 als Remote-Desktop nutzen. Also mal Freenx installiert und versucht den Key zu übertragen scp root@system03.localnet04.bernewireless.net:/var/lib/nxserver/home/.ssh/client.id_dsa.key /usr/NX/share/client.id_dsa.key dies schlug fehl...Ich erinnerte mich, dass im FedoraForum.de jemand schon ein ähnliches Problem hatte und er hat es sogar gelöst. Der Pfad ist neu /etc/nxserver zum Schlüssel. So muss der Freenx-Artikel bei Gelegenheit mal angepasst werden. Die Authentifizierung funktionierte, aber die Sesson könnte nicht gestartet werden. Das Anschliessen eines TFT-Monitor machte die Ursache sichtbar. Der Nvidia-Treiber wurde wohl nicht richt geladen, resp. der falsche wurde geladen. So weiss ich nun wenigstens, was ich heute Abend zu tun habe :-)

Projekt-Koordinator

Alle Aufrufe, dass sich jemand für die Stelle als Projekt-Koordinator für die deutsche Übersetzungen von Fedora relevanten Dingen meldet, verhallen ungehört. Das einzige Feedback auf die erneuten Aktivitäten auf der Mailing-Liste war, dass sich jemand abmelden wollte. Sonst nichts... Ich habe das Gefühl, dass ich der einzige bin, der sich momentan an Übersetzungen für Fedora arbeitet. So wird es wohl auch so enden, dass ich der Projekt-Koordinator werden muss, aus Mangel an Alternative. Es wäre nicht schlecht, denn so wäre ich mein eigener Chef. Falls sich gegen alle Erwartungen doch jemand finden würde, der dieses "Jöblein" übernehmen will, soll sie oder er doch bitte an die deutsche Übersetzungs-Liste schreiben. Deutsche Übersetzungs-Mailing-Liste : https://www.redhat.com/mailman/listinfo/fedora-trans-de

Sonntag, 24. Juni 2007

Docs-common

In der Zwischenzeit habe ich die entities unter docs-common in einer ersten Fassung auf Deutsch übersetzt. Die Arbeit ist aber nur teilweise abgeschlossen, denn es müssen nun die XML-Datei übersetzt werden. Nur dauerndes Tropfen höhlt den Stein... Mal schauen, wie lange es dauert, bis sich die erste Person meckert, weil das "scharfe" S verschwunden ist, resp. ich es nicht benutze. In Fedorawiki.de dauerte es gar nicht lange, aber heute schreit kein Hahn mehr danach, denn die Deutschen hätten wohl auch lieber nur noch ss statt das "scharfe" S. Je weniger Sonderzeichen desto besser einerseits, auf der anderen Seite fehlt dieses Zeichen auf der schweizerdeutschen Tastatur und so sind es schon zwei Gründe es wegzulassen.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Deutsche Fedora Übersetzungen

Animiert vom neuen Erscheinungsbild des Übersetzungs-Projektes habe ich mich mal wieder drangemacht etwas Übersetzungsarbeit zu leisten, da seit längerer Zeit keine deutschen Release-Notes (Versions-Hinweise) mehr verfügbar sind. Es gibt eine grössere Anzahl von Strings, welche nicht übersetzt oder fuzzy sind für Fedora 8. Momentan ist noch genügend Zeit vorhanden, um es zu schaffen... Die Suche nach einem Koordinator für den deutschen Teil des Übersetzungsprojektes wird wohl im Sand verlaufen, da die Rückmeldungen trotz 142 eingetragenen Abonennten gleich Null ist.

Montag, 18. Juni 2007

Zyxel P2000W

Durch Zufall bin ich günstig an ein Zyxel P2000W gekommen. VoIP ist eine interessante Angelegenheit und mit einem "richtigen" Telefon ist es einfacher zu handhaben, da ja so kein Computer eingeschaltet sein muss und man sich frei in der Wohnung bewegegen kann. Mit phonestar.ch funktioniert es einwandfrei in annehmbarer Qualtität. netvoip.ch verweigert auch mit dem P2000W, wie auch schon mit Ekiga und dem Nokia E60, seine Mitarbeit. Nur schade, dass ich dort CHF 15 auf mein Konto einbezahlt habe, da ich diese nun nicht nutzen kann...

Somit ist das P2000W ist eine praktische Alternative zu Ekiga (wer sich dafür interessiert, sollte folgenden Artikel im Fedorawiki.de lesen), welches ich auf meinen Laptop unter Fedora verwende. So habe ich nun trotz dem Fehlen eines Festnetz-Telefonanschluss eine Festnetznummer, was praktisch ist, da sich so sehr viel Geld sparen lässt. Mit meinen Nokia E60 funktioniert die ganze VoIP/Sip-Geschichte leider immer noch nicht zufriedenstellen, aber wenn es mal funktioniert, habe ich, so zu sagen, eine kostenlose Sprechverbindung nach Hause...ein Walkie-Talk, welches IP-Technologie benutzt, wenn ein Wireless-LAN-Verbindung verfügbar ist.

Freitag, 15. Juni 2007

Die Mirror-Liste

Die erste Funktionalität ist nun schon fertig...es war nicht sonderlich kompliziert. Trotzdem musste ich mal im Python-Forum fragen, wie ich etwas machen muss, da ich die Abfolge nicht ganz verstanden hatte. Leider verweigert mir, Blogger.com eine korrekte Formatierung des Codes...also gibt es halt den Code als Bild.



Es schreibt schön... Write Mirror data to file... und dann wenn es fertig ist OK

Donnerstag, 14. Juni 2007

Local Mirror Manager (lmm)

Der Local Mirror Manager (lmm) soll auch unerfahrenen Anwendern ermöglichen, dass sie einen lokalen Fedora Repository-Mirror erstellen können (zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht auch andere Distributionen). Im ersten Schritt wäre wohl die Bezeichnung Local Mirror Builder fast besser. Um einen lokalen Mirror zu erstellen, gibt es diverse Varianten:

  • rsync
  • ftp
Meine persönlich bevorzugte Methode war und ist rsync. Der Local Mirror Manager soll grundsätzlich die Funktionalität von rsync mit einer einfacheren Konfiguration verbinden. Momentan ist das Bash-Skript im Verhältnis zu früher eher kurz, da die Struktur geändert wurde, bald wird es aber wieder umfangreicher. Zudem muss jeder Person, die das Skript nutzen will, es an die eigenen Gegebenheiten anpassen. Folgende Funktionen sollte die Anwendung besitzen (unverbindlich): Grundsätzlich
  • Auswahl des Speicherortes
  • Auswahl Architekturen und der Releases
  • bestimmen der Ausschlüsse ( --exclude )
  • Ergänzen von crontab zum automatischen Update
  • Fortschritts-Anzeige und Restdauer-Anzeige
  • gleichzeitiger Zugriff auf mehrere Server (wenn der rsync-Server nicht mit max. Download-Geschwindigkeit Daten liefern kann)
  • Generierung von neuen yum-Konfigurations-Dateien (ev. lokale und Netzwerk-Version)
  • Automatische lokale Speicherung unter /etc/yum.conf.d/ (ev. auch verteilen der yum-Konfig-Files per ssh an die Systeme im Netzwerk)
  • Logging
Datentransfer
  • rsync für den Datentransfer
  • automatischen Beziehen der Mirror-Liste
  • bestimmen des schnellsten Mirrors (analaog yum-fastestmirror)
  • Beschränkung der Download-Geschwindigkeit
Weitere Anregungen und auch konkrete Hilfestellungen sind natürlich willkommen. Der Name ist nur so eine Idee, aber eine Suche hat keine konkreten Treffen gebracht.

"Portable" DVDs

Wenn man sein Zuhause für eine gewisse Zeit verlässt, möchte neben der Musik-Sammlung vielleicht auch die DVD-Sammlung mitnehmen. Bei der Musik packt man alle seine ogg-Files auf die Festplatte, bei den DVDs die Video-Dateien...wie lassen sich aber DVDs "rippen"? Lange Zeit habe ich es nicht gewusst, wie man DVDs "rippen" kann, resp. ich habe nur die Lieblingsfilme mitgenommen. Da aber auch die Notebooks die 100 GB-Grenze bei den Festplatten überschritten haben, habe ich mich auf die Suche nach einen Ripper gemacht. Thoggen ist das Stichwort. Dieses Programm reduziert den Prozess zum Erstellen eines Ogg/Theora Video-Files auf wenige Mausklicks. Es lassen sich die Audiospuren auswählen und auch die Bildgrösse einstellen. Momentan werden aber noch keine Untertitel unterstützt. Das rpm-File kann von http://drpixel.tuxfamily.org/fedora/6/i386/thoggen-0.6.0-1.fc6.drpixel.i386.rpm heruntergeladen werden. Es wird jedoch GStreamer als Abhängigkeit benötigt. Momentan gibt es leider noch kein Paket für F7, aber ich denke, dass es in absehbarer Zeit eines geben wird.

Rsync zum Erstellen eines lokalen Mirrors

Der rsync-Prozess mit meinem Mirror-Skript zum Herunterladenes der Daten von einem Mirror einer deutschen Universität (diese besitzt gemäss Mirror-Liste eine 2 GB/s-Verbindung ins Netz) zieht sich trotz meiner 3 MB/s-Leitung sehr in die Länge. Wahrscheinlich bin ich nicht der Einzige, der gerade sein lokales Repository auf den neusten Stand bringt. Ich überlege mir gerade, ob es nicht schön wäre, wenn man eine kleine Anwendung hätte, welche das Anlegen eines lokalen Mirror konfigurieren und so vereinfachen würde. So müsste man sich nicht um die Mirror-Liste, die Architekturen, die Releases, was man alles nicht will (.../debug oder .../iso) und das daraus resultierende rsync-Kommando kümmern. Eine Funktion wie sie yum-fastestmirror bietet, wäre auch nicht zu verachten, nur in diesem Fall für die rsync-Server. Ein paar Mal klicken, warten und dann hat man seinen eigenen massgeschneiderten, lokalen Mirror der Fedora Repositories, der sich auch noch automatisch aktualisiert. So weit so gut...mal schauen, was sich aus diesem "Brain dump" machen lässt. Als Maschinenbauer sind meine Programmier-Fähigkeiten natürlich nicht so ausgereift wie die eines Vollblut-Informatikers. Programmieren ist Programmieren. So müssen zwei Semester C# und je ein Semester Delphi und Visual Basic herhalten um eine Python-Anwendung zu schreiben. Bash und zenity fallen weg, da unter Fedora die meisten Anwendungen in Python geschrieben wurden/werden und so die Chance grösser ist, dass mir geholfen wird. Einen Namen für dieses Tool habe ich auch schon gefunden: Local Mirror Manager oder kurz lmm :-)

Mittwoch, 13. Juni 2007

Neues Mirror-Script

Da ich nun definitiv Gefallen gefunden habe an Revisor , ist es an der Zeit mein lokaler Mirror auf den aktuellen Stand zu bringen, sonst kann ich immer nur versuchen Fedora Core 6-Medien zu erstellen. Mit Fedora 7 wurde die Verzeichnis-Struktur der Mirror-Server geändert, resp. an die neuen Gegebenheiten angepasst. Aus diesem Grund muss natürlich auch mein Mirror-Script angepasst werden. Es ist erfreulich, dass sich die Anzahl der Änderungen sehr in Grenzen hält. Das angepasste Skript ist sieht wie folgt aus... /usr/bin/rsync --archive --verbose --stats --partial --progress \ --exclude core/ \ --exclude extras/ \ --exclude updates/ \ --exclude development/ \ --exclude releases/7/Fedora/ppc/ \ --exclude releases/7/Fedora/i386/debug/ \ --exclude releases/7/Fedora/x86_64/debug/ \ --exclude releases/7/Fedora/source/ \ --exclude releases/7/Everything/ppc/ \ --exclude releases/7/Everything/i386/debug/ \ --exclude releases/7/Everything/x86_64/debug/ \ --exclude releases/7/Everything/ppc64/ \ --exclude releases/7/Everything/source/ \ rsync://ftp-stud.hs-esslingen.de/fedora/linux/ \ /mirror/fedora/linux/ Das Ganze in ein File kopieren, speichern, ausführbar machen und bei Bedarf laufen lassen.

Montag, 11. Juni 2007

OpenExpo und das Fedora Project

Das FedoraProject wird im September an der OpenExpo in Zürich teilnehmen. Die Anmeldung wurde von den Organisatoren bestätigt. Glücklicherweise müssen die Möbel nicht organisiert werden, da der Veranstalter einen Tisch, Stühle und eine Aufhängeelement für das Poster bereitstellt, ebenso müssen wir uns nicht um Strom und internet-Zugang kümmern. Mehr Informationen können im Fedora Project-Wiki gefunden werden -> OpenExpo

Der eine Mann hinter Revisor

Gestern am Abend habe ich die neuste Version von Revisor getestet, nachdem es mit revisor-2.0.3.6 zu einem Problem kommen kann, wenn die Release Notes gelinkt werden. Jeroen war so freundlich nach einer kurzen Unterhaltung per E-Mail und IRC revisor-2.0.3.9-1 bereitzustellen. Das Problem wurde aber nicht gelöst, da er in der Eile im rpm-Paket seine eigenen Pfade zu dem Konfig-Dateien nicht entfernt hatte . Wie es sich gehört, habe ich natürlich das Bugtracking-System von Revisor offen gehabt und plötzlich tauchte ein eher zwischenmenschlicher "Bug" auf.




Annoyance lässt sich hier wohl sehr gut mit Verstimmung umschreiben.



Die Lösung ist/war trivial :-) . Aber Jeroen, geh das nächste Mal ins Wohnzimmer und trinke Kaffee! Wir warten gerne eine Stunde oder zwei bis die Fehler behoben sind

Freitag, 8. Juni 2007

Fedora und Echo

Das Icon-Set "Echo" hat es ja leider nicht geschafft seinen Platz in Fedora 7 zu finden. Es verzögert sich immer wieder...da ich aber Echo will, habe ich ein bisschen herumgeschaut und sehr schnell viele hilfreiche Hinweise gefunden. Die Installation ist denkbar einfach

su -c 'yum --enablerepo=development install echo-icon-the'
Nun muss Echo nur noch ausgewählt werden und dann erstrahl der Desktop in neuem Glanz. Im Blog von deadbabylon hat es ein Bild...

Donnerstag, 7. Juni 2007

OpenExpo und das Fedora Project

Gestern erhielt ich ein E-Mail von Matthias Stürmer, dem Organisator der OpenExpo, bezüglich einer Teilnahme des Fedora Project an dieser Veranstaltung. Am LinuxTag in Berlin haben wir darüber gesprochen und da die Frist für den Call for Participation für die OpenExpo 2007 am 15. Juni 2007 ist, drängt die Zeit ein bisschen. Wenn mich jemand begleiten möchte an diesen Event, wäre ich froh, wenn ich ein Feedback erhalte, denn momentan ist es noch eine One-Man-Show...

VirtualBox und Fedora 7

Wie schon hunderte andere haben ich nun auch gemerkt, dass Innotek eine neue Version von VirtualBox veröffentlich hat. Neuerdings existiert auch ein Paket für Fedora 7. Die Installation hat sich durch dieses Paket merklich vereinfacht. Als erstes muss natürlich das Paket heruntergeladen werden. $ wget http://virtualbox.org/download/1.4.0/VirtualBox-1.4.0_21864_fedora7-1.i586.rpm.run Damit die Datei gestartet werden kann, muss sie "ausführbar" gemacht werden. # chmod +x VirtualBox-1.4.0_21864_fedora7-1.i586.rpm.run Starten des Installers # ./VirtualBox-1.4.0_21864_fedora7-1.i586.rpm.run Und die Installation mit Hilfe von rpm # rpm -ivh VirtualBox-1.4.0_21864_fedora7-1.i586.rpm Im Gegensatz zu älteren Versionen ist es nicht mehr notwendig die SELinux-Regeln selber anzupassen und Benutzer, da das Installations-Skript alles automatisch konfiguriert. Für ältere Versionen von VirtualBox und Fedora Core 6 kann der Artikel im Fedorawiki zur Hilfe bei der Installation genutzt werden.

Montag, 4. Juni 2007

LinuxTag No. 5

Am Sonntag sassen wir alle gemütlich zusammen im Hof unseres Hostel. Die einen warteten auf ihren Zug und die anderen auf ihr Flugzeug. Die Mehrheit der Anwesenden trank Kaffee in rauen Mengen und nach und nach schleppt wieder jemand sein Gepäck heran. Fast jeder hatte eine riesige Rolle mit Postern unter dem Arm.

Da ich Christoph vor ein paar Tagen diverse Pflaster gegen seine Blasen an dem Füssen gegeben hatte, bekam ich als "Gegenleistung" eine Red Hat Linux 9-Version , welche sich in einem eingeschweissten Karton befindet. Dies kann in der heutigen Zeit schon als Rarität bezeichnet werden, denn dies war die letzte Version, welche an End-Benutzer in einer boxed Version verkauft wurde.

Diese Kiste steht jetzt auf meinem Schreibtisch und erinnert mich so an die Zeit, als Fedora noch nicht geboren war. Es ist ein Erinnerungsstück. Ich denke aber, dass ich diese Box früher oder später für einen guten Zweck versteigern, verkaufen oder was auch immer werde und denn Gewinn in das Fedora Project investieren werde.




"go die in a fire" hat uns mehrere Tage begleitet...am Flughafen Schönefeld fanden wir dann vor unserem Abflug auch ein Schild, welche den Weg zum "Feuer" kennt. Einfach folgen und wenn es wärmer wird, ist man dort...

Sonntag, 3. Juni 2007

LinuxTag No. 4

Der letzte Tag einer Messe ist meistens am besten besucht, speziell am Wochenende. Dies war auch beim LinuxTag 2007 so. Es hatte merklich mehr Besucher als an den vorherigen Tagen (oder waren es immer noch die gleichen, welche jetzt auf viele gratis Goodies hofften...). Der Verkauf der Merchandising-Artikel zum Decken der Kosten lief so etwas besser als an den Vortagen. Die Kernel 0.01-Poster mit der Unterschrift von Alan Cox waren auf jeden Fall alle weg. Der Abbau begann so etwa um 17.00 Uhr, auch wenn die Messeleitung gesagt hatte, dass man mit dem Abbau erst nach 18.00 Uhr beginnen dürfte. Die meisten Besucher war sowieso schon nach 17.00 Uhr weg. Ich nutzte die Gelegenheit noch ein Magazin für die Reise vom Stand zu holen und meine persönliche Event-Box zu packen. Der Inhalt hat sich bewährt, auch wenn die Grösse etwas an der oberen Grenze ist. Was gefehlt hatte, sind ablösbare Klebesticks (so wie Kaugummi-Streifen), solche hatte jedoch glücklicherweise Gerold dabei. Jens Kühnel hat mir eines seiner signierten Samba-Bücher geschenkt, bevor er den Stand verlassen hat, was mich sehr gefreut hat. Nach dem Abendessen im Hostel begannen gewissen Leute mit den Tischtennis spielen. Nebenbei bemerkt, es wurde schon langsam dunkel, aber der Ehrgeiz erhellte wohl den Spielbereich. Francesco versuchte gleichzeitig auf seinem Laptop OpenSUSE von einer Live-CD zu starten, da er sehen wollte, wie dieses System aussieht. Es endet aber schon beim Starten mit einer interessanten Fehlermeldung...meine F7-Installation läuft erstaunlich gut. Ich bemerke nur ein paar Unangenehmheiten. Die ärgerlichste ist, dass nach Suspend die WLAN-Karte nicht mehr funktioniert, leider hilft nur noch ein Neustart des System um sie wieder zum Arbeiten zu bewegen. Der X-Server, respektive es ist wohl Beryl, macht auch noch ein paar Zicken, wenn das System aus dem Standby-Modus erwacht, aber mit einem schnellen Wechsel auf eine andere Konsole und wieder zurück, lässt es sich beheben. Nach dem Packen stellte ich fest, dass ich mehr Zeugs hatte, als bei meiner Ankunft in Berlin. Dies lag wohl daran, dass ich etwa 15 T-Shirts mehr hatte (2 Ambassador-Poloshirts, 3 "I am Fedora"-T-Shirts und noch einmal 10 in Plastik verpackte "I am Fedora"-T-Shirts für die OpenExpo im September). Die beiden Fedora Caps fielen nicht wirklich ins Gewicht. Aber die Rolle mit den Fedora Postern und dem LinuxTag-Postern. Gewissen Dinge musst ich im meine dritte Tasche auslagern.

Samstag, 2. Juni 2007

LinuxTag No. 3

Es war augenscheinlich, dass am Vorabend der Social Event war, denn die meisten anderen Aussteller kamen noch später als wir, aber um 0900 hatte es noch nicht viele Besucher und die, welche schon da waren, hat es nicht gestört. Da nun auch Marion von Red Hat von unserem Stand aus operierte und versuchte Leute für ihren Arbeitgeber anzuwerben, wurde der Anteil der weiblichen Personen am Stand 12.73 auf einen Schlag von 0 auf 5% erhöht. Da sie unseren Sponsor repräsentiert, stellt sie einen starken Kontrast zu uns dar (statt alles blau, hat es nun auch noch schwarz und einen roten Hut). Viele Leute fragen nach Fedora 7-Medien und die Anzahl der Installation steigt und steigt. Die Infrastruktur hält sich erstaunlich gut. Bittorrent-Anwender können sich freuen, denn es hat schon haufenweise Seeds, welche auch von sehr breitbandige anschgeschlossen Systemen verteilt werden. Es wird wohl mal wieder Zeit, dass wir die Statisik-Seite im Fedoraproject.org Wiki wieder einmal updaten sollten. Der zweite Teil des FAD sollte am Abend gehalten werden, wie immer wurde jedoch der Zeitplan nicht eingehalten. Dies führte unglücklicherweise zu ein paar Spannungen. Das Essen vor dem FAD war jedoch ausserordentlich spannend, denn Robert bestellte eine Pizza, welche fast ausgesehen hat, wie es schon einmal gegessen wurde. Francesco bekam fast einen Herzinfakt und begann fast zu weinen. Im weiteren Verlauf des Essen entwickelte sich "go die in a fire" zu einem running gag (ein E-Mail an Seth Vidal war der Auslöser) und belustigte uns mehrmals. Dank Jeroen wurde der FAD-Teil eher kurz gehalten (er schrieb die Meeting Minutes). Die Zusammenfassung kam in wenigen Worten gemacht werden: Es sollen nur einen Kerngruppe über das Thema beraten und Entscheidungen treffen. Ebenso soll über europäische Webseiten-Mirror, der Senden von Ambassadors an ausländische Events, das Handling der finanziellen Mittel und so weiter erst nach der Lösung einen europäischen Vereinigung getroffen werden.

Freitag, 1. Juni 2007

F7 Installationen

Die ersten 24 Stunden nach dem Release von Fedora 7 sind nun fast um und die Anzahl der Installationen, welche gemacht werden, steigt rasant. Momentan sind es rund 2000 Installationen, welche mit smolt erfasst wurde. Effektiv werden es wohl noch mehr sein, denn nicht alle lassen smolt die Daten übermitteln.

Donnerstag, 31. Mai 2007

LinuxTag No. 2

Die FUDCon ist im vollen Gange und die Jungs von BeLugs sind so freundlich und brennen uns diverse Fedora 7-Medien. Wie es scheint, warten viele Leute auf Fedora 7, denn die erste Frage ist immer, wenn sie an den Stand kommen, ob es schon Medien gibt. Der letzte Talk von Mike McGrath war nach dem Release von F7 ein gefragter Mann, denn die Server gingen zeitweise in die Knie. Durch schnelles Reagieren von Mike haben es aber wohl die meisten Leute nicht gross gemerkt, dass die Server extrem belastet wurden. Nach 8 Stunden war es schon fast 500 Installationen (die haben wir natürlich nach dem Social Event erfahren). Der Social Event war im Umspannwerk in Berlin Kreuzberg. Dieser Ort ist sehr eindrücklich. Das Buffet war es wahrscheinlich auch, aber wie alle wissen fallen die Leute immer über solche Dinge her, wie wenn es keinen Morgen geben würde. So haben wir zuerst ein paar Biere getrunken und uns dann mit dem Rest des Buffet begnügt. Es war im grossen und ganzen super, denn an dieser Veranstaltung konnte man sich mit den anderen Leute mit einem Bier in der Hand unterhalten. So habe ich es auch mit Dag Wieers getan.

Mittwoch, 30. Mai 2007

LinuxTag No. 1

Der Tag 1 des LinuxTages geht nun langsam dem Ende entgegen...war ist das Fazit: Besucherandrang nur mässig (die restlichen 9500 kommen wohl noch, denn es liefen immer wieder die gleichen Leute an unserem Stand vorbei), viele interessante Projekt und sehr hilfsbereites Organisations-Team. OLPC ist immer wieder ein Blickfang, denn viele Leute haben ihn schon gesehen, aber hier können sie ihn auch gebrauchen. Zeitweise befanden sich mehr Ambassadors am Stand als Besucher in der Halle. So besuchten sich halt die Projekte gegenseitig, was aus meiner Sicht auch nicht unbedingt, dass schlechteste war. Morgen werden wir sehen, wie es sich entwickelt. Je mehr es gegen das Wochenende zu geht, desto mehr Besucher wird es wohl geben. Der Troubeshooting Contest funktioniert nun auch endlich und Fedora 7 ist auch schon fast offiziell verfügbar. So sind wir gerüstet für die FUDCon und die Installations-Party morgen. Der 31. Mai 2007 ein richtiger "Fedora-Day". Gerold macht viele Bilder. Da ich auf meine nicht zurückgreifen kann, gibt es halt momentan nur seine. Die Rückfahrt zum Hostel ist eher mühsam, denn es dauert 45 min mit einer U-Bahn, welche mit schweizerischen Zügen nicht verglichen werden kann. Da kann man nur sagen: andere Länder, andere Sitten. Anyway...es dauert nur noch Minuten und dann ist fertig für heute in der Halle 12 des LinuxTages 2007 in Berlin.

FAD No. 2

The second FAD is history. After a little intro, we started with an overview of the Fedora Ambassador Project, this part was followed with country overviews , the FEI and the briefing for the LinuxTag. More? http://fedoraproject.org/wiki/FAD/FADLinuxTag2007

Dienstag, 29. Mai 2007

Booth Setup at LinuxTag

Our booth at LinuxTag before the setup...



After only 2.5 h our booth at LinuxTag was ready. Thanks to all people who were helping us to build up our presentation place at Berlin.

Now, we have enough time to travel back to the hostel, eat something, unpack the personal stuff and do the last preparation for the FAD.

Reise zum LinuxTag in Berlin

Als der Wecker um 04.20 (in der Nacht wohl gemerkt) erwacht bin, dauert es noch 40 min bis die Wekcer geklingelt haben, da rutschen mir mal ein paar Flüche heraus, aber nun 12 Stunden später freue ich mit auf das Abenteuer LinuxTag 2007 . Der Grenzübergang in Rheinfelden ist wohl bei Verbrechern sehr beliebt, denn meine Ausweise wurden schon zum zweiten Mal ausführlich kontrolliert. Im Unterschied zu früher, wurde aber auch noch das Auto und das Gepäck kontrolliert, resp. durchsucht. Interessanterweise hat der Zöllner noch nie etwas von LinuxTag gehört und auch Mini-PCI-Karten waren ihm nicht bekannt. Anyway nun ist der Stand schon zur Hälfte fertig und an jeder Ecke wird emsig gearbeitet. Die Regenjacke habe ich natürlich im Hotel gelassen, denn es war das schönste Wetter als wir uns zum Messegelände aufgemacht haben, nun aber schüttet es aus Küblen. Ist aber nicht weiter schlimm, denn wir bleiben wohl noch eine Weile.

Samstag, 26. Mai 2007

Fernsehen mit Fedora

Das Leben ohne physikalischen Fernseher ist eine gute Sache, denn man hat mehr Zeit für anderes. Aber ab und zu wäre es doch praktisch, wenn man fernsehen könnte. Zattoo ist für Leute, welche in der Schweiz wohnen, eine gute Wahl, denn SF1, SF2 und SF info lassen sich so "empfangen". Bis jetzt wurde nur ein Client für Windows angeboten, in der Zwischenzeit gibt es aber auch einen Zattoo-Client für Fedora Core 6. So sinkt die Anzahl der Anwendungen, für welche ich Windows verwenden muss, von 3 auf 2 (nun ist es nur noch UGS NX 4 und Mathcad). Der Ablauf für die Installation ist denkbar einfach. Als ersten muss das entsprechende Paket von der Zattoo-Webseite heruntergeladen werden. wget http://91.123.96.20/zattoo-2.2.8.5561-1.i386.rpm Nun muss gtkglext installiert werden, da es gebraucht wird, damit die Abhängigkeiten erfühlt sind. yum -y install gtkglext Nun müssen symlinks angelegt werden. su -c 'ln -s /lib/libssl.so.0.9.8b /lib/libssl.so.0.9.8' su -c 'ln -s /lib/libcrypto.so.0.9.8b /lib/libcrypto.so.0.9.8' Installation des rpm-Pakets rpm -ihv zattoo-2.2.8.5561-1.i386.rpm und nun noch su -c 'ldconfig /usr/lib/zattoo' Der Zattoo-Player befindet sich unter Anwendungen -> Unterhaltungsmedien -> Zattoo-Player.

Freitag, 25. Mai 2007

The clock is ticking...

Now there are only 4 days left till the lauch of LinuxTag. Almost everything is ready, we have a breamer, Fedora polo-shirts for the ambassadors, name plates, merchandising stuff and banners but till now no Fedora 7. We will bridgeover the time at LinuxTag with a Troubleshooting contest. Red Hat has sponsored some cources (RHCE and RHCT) for the winners and other sponsors like Infor Systems, Acronis, O'Reilly and JeKKT are providing other stuff like books, goodies and hardware. Florian has kicked the talk of KushalDas because he thought that it doesn't fix. Unfortunately till today we were not able to find a place for his talk in the line-up of LinuxTag. Please be patient Kushal. Please remember: For the Social Event you have to make a reservation for a ticket if you want to attend.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Bookmarks von F7

Beim genaueren Betrachten der neuen Lesezeichen für Fedora 7 ist mir aufgefallen, dass es Jamendo "geschafft" hat, aufgenommen zu werden. Die Songs und komplette Alben, die dort veröffentlicht werden, sind alle unter CreativeCommon lizenziert und können so legal heruntergeladen werden. Das Angebot geht über das ganze Spektrum der Musik, obwohl gewisse Teile eher schlecht vertreten sind. Solchen Portale und die darauf publizierenden Künstler zeigen der Musik-Industrie die "lange Nase". Da die Künstler anscheinend lieber auf einen miesen Plattenvertrag verzichten und unabhängig bleiben, findet man halt auch nicht das Hitparaden-Zeugs und Super-Musik-Star-Covers da, aber diese interessieren ja die meisten Mensch über 15 Jahren so wie so nicht mehr. Auf jeden Fall wird das ewigen Gejammere der Musik-Industrie über die Einbrüche der CD-Verkäufe, dass alle Leute nervt, noch zu nehmen. Komplette Übersicht der neuen Links kann unter der Feature Liste gefunden werden.

FUDCon during LinuxTag 2007

After changing the schedule several times...now it's fix

Time

Presenter

Topic

10:00

Gerold Kassube

Opening FUDCon and introduction

10:10

Jens Kuehnel

Fedora 7

11:00

Max Spevack

Keynote and Introduction in F7

12:00

Thorsten Leemhuis

Merge of Core and Extras

13:00

Lunchtime

13:30

Alan Cox

Refurbishing ATA

15:00

Jens Kuehnel

SELinux in progress

16:00

Alasdair Kergon

Clustered Volume Management in Fedora

17:00

Mike McGrath

Mirror of Fedora

more details -> http://fedoraproject.org/wiki/FUDCon/FUDConLinuxTag2007

Dienstag, 22. Mai 2007

Pressemitteilung bezüglich LinuxTag

FUDCon während des LinuxTags in Berlin Bern, 22. Mai 2007 Die Fedora-Anwender und Entwicklerkonferenz "FUDCon" wird wieder im Mittelpunkt der Aktivitäten des Fedora Projects auf dem diesjährigen LinuxTag stehen. Der LinuxTag wird vom 30. Mai bis zum 2. Juni auf dem Messegelände unter dem Funkturm in Berlin stattfinden. Nach zwei FUDCons im Februar, einer in Brüssel während der FOSDEM und einer Boston, wird die Veranstaltung in Berlin bereits die dritte im Jahr 2007 sein. Ziel der Veranstaltung ist ein möglichst intensiver Austausch aller Beteiligten am freien Fedora Project, welches massgeblich von Red Hat unterstützt wird. Das Programm der FUDCon umfasst Refurbishing ATA, Clustered Volume Management, SELinux und andere aktuelle Themen. Vorrangig wird es einen FAD (Fedora Ambassador Day) geben, welcher für das Zusammentreffen der Fedora-Botschafter aus dem EMEA-Raum gedacht ist. Am 31. Juni 2007 wird die FUDCon stattfinden, begleitet von einer Installationsparty für die neueste Version von Fedora, Fedora 7. Da das Veröffentlichungsdatum von Fedora 7 genau mit dem LinuxTag zusammenfällt, wird es zugleich die erste öffentliche Vorstellung in Europa sein. Anders als bei den bisherigen Veranstaltungen werden keine Fedora-DVDs an interessierte Personen verteilt, sondern die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit einen lokalen Installationsserver zu benutzen. Die ständige Präsentation von Fedora auf Apple-Hardware, ein Troubleshooting Contest und Virtualisierung am Stand runden das Programm des Fedora Projects ab. Die Besucher haben zudem die Möglichkeit Max Spevack, den Projekt-Leader des Fedora Projects, und anderen namhaften Personen zu treffen. Über das Fedora Project Das Fedora Project ist ein von der US-amerikanischen Firma Red Hat unterstütztes und von einer starken Gemeinschaft mitentwickeltes und getragenes Open Source Projekt. Red Hat kündigte im September 2003 an, dass ihre Linux-Distribution für die Endbenutzer mit dem fedora.us-Projekt zu einem Community-Projekt mit dem Namen Fedora Core verschmolzen wird. Das Community-Projekt wird zum Testen der neusten und interessantesten Technologien benutzt, welche später in das kommerzielle Red Hat Enterprise Linux einfliessen können. Fedora enthält nur freie, patentrechtlich unbedenkliche (beispielsweise keinen MP3-Support) und Open Source Software. Weitere Informationen finden sich unter http://fedoraproject.org. edit: Workshop entfernt, da er nicht öffentlich ist

Montag, 21. Mai 2007

Fedora Booth at LinuxTag

The organisation team of LinuxTag sent us some computer generated views of our booth. 3D view drawing of the booth We are still look for some helping hand for the booth setup.

Sonntag, 20. Mai 2007

Personal EventBox

A suggestion to make a small "Personal EventBox" for event newbies. This box contains no advertisement stuff only necessary thing which can be useful to build up a booth.

Item

Description

"Container"

Plastic box (waterproof)

Ethernet Cables

1x 3 m, 1x 1 m & 1x 0.5 m

Pens

around 20

Markers

black, red, blue (Waterproof)

Duct tape

5 mm x 20 m roll (invisible)

Cable strap

15x small, 15x large

Tape

50 mm x 40 m roll (invisible)

Misc

rubber, corretion tape, pair of scissors, glue stick, 2x lanyards, twine and microsaver



Freitag, 18. Mai 2007

TI-89 and Fedora

The GTKTIemu-Project has build a emulator for the TI-89, the TI-92 and the Voyager 200. The installation is not as easy because the packages aren't in the repositories.

Installation

The packages must be downloaded from the project web page and installed manually. tiemu3 has various dependencies which must be dissolved first.

# yum -y install itcl itk iwidgets kdelibs xdg-utils

The dependencies

# rpm -ihv http://ovh.dl.sourceforge.net/sourceforge/gtktiemu/libticonv-20070207-1.i386.rpm
# rpm -ihv http://ovh.dl.sourceforge.net/sourceforge/gtktiemu/libtifiles2-20070207-1.i386.rpm

# rpm -ihv http://ovh.dl.sourceforge.net/sourceforge/gtktiemu/libticables2-20070207-1.i386.rpm
# rpm -ihv http://ovh.dl.sourceforge.net/sourceforge/gtktiemu/libticalcs2-20070207-1.i386.rpm

Now it's time for the tiemu3 package.

# rpm -ihv http://ovh.dl.sourceforge.net/sourceforge/gtktiemu/tiemu3-20070207-1.i386.rpm

Usage

The lunch of the emulator is quite easy. Anwendungen -> Entwicklung -> TiEmu (if the GUI is in german, otherwise Application -> Development -> TiEmu). You can use your own ROM data or you can use the ROM data shipped with timenu your virtual TI-89. After pessing the "ON"-Button the calculator is ready...



By the way there is a geman version available too.

Ambassador Polo-Shirts

Take a look into the laundry of GeroldKa...all Polo-Shirts for LinuxTag have been washed. Many thanks to his wife.

Donnerstag, 17. Mai 2007

Mirror-Script

Mein eigenes Script zum Erstellen eines lokalen Mirror. /usr/bin/rsync --archive --verbose --stats --partial --progress \ --exclude core/1/ \ --exclude core/2/ \ --exclude core/3/ \ --exclude core/4/ \ --exclude core/5/ \ --exclude core/development/ \ --exclude core/5/source/ \ --exclude core/5/ppc/ \ --exclude core/5/x86_64/ \ --exclude core/5/i386/debug/ \ --exclude core/5/i386/iso/ \ --exclude core/6/source/ \ --exclude core/6/ppc/ \ --exclude core/6/i386/debug/ \ --exclude core/updates/1/ \ --exclude core/updates/2/ \ --exclude core/updates/3/ \ --exclude core/updates/4/ \ --exclude core/updates/5/ \ --exclude core/updates/testing/ \ --exclude core/updates/6/SRPMS/ \ --exclude core/updates/6/ppc/ \ --exclude core/updates/6/i386/debug/ \ --exclude test/ \ --exclude extras/3/ \ --exclude extras/4/ \ --exclude extras/5/ \ --exclude extras/development/ \ --exclude extras/6/SRPMS/ \ --exclude extras/6/ppc/ \ --exclude extras/6/i386/debug/ \ rsync://rsync.uni-bayreuth.de/fedora-linux-core/ \ /mirror/fedora/linux/ Das Ganze in ein File kopieren, speichern, ausführbar machen und bei Bedarf laufen lassen.

Audacious

http://fabian-affolter.ch/blog/index.php/audacious

Mittwoch, 16. Mai 2007

UGS NX 4

So nun läuft NX 4 relativ gut in Verbindung mit TeamCenter. Der erste Eindruck ist: die Icon wurden geändert und es hat einen "Start-Knopf". Gerade dieser "Start-Knopf" ist etwas gewohnheitsbedürftig. Alle Benutzer von NX 4 werden selber merken, was ich damit meine. Ansonsten geht das Modellieren gleich von der Hand wie bei NX 3. Jedoch werde ich das Gefühl nicht los, dass sich der Ressourcen-Hunger von NX wieder einmal mehr vergrössert hat, als die Verbesserungen vermuten liessen.
Als Beweise habe ich mal ein klassisches Seilbahn-Bauteil "fotografiert" :-P.

FreeNX

Wer heute noch glaubt, dass VNC das Nonplusultra ist für Desktop-Remote-Verbindungen, der kennt Freenx nicht. Der Geschwindigkeitsunterschied ist nicht zu verachten und zudem ist die Verbindung von vorherein per SSH geschützt, falls man den FreeNX-Client richtig konfiguriert. Somit entfällt das Öffnen eines Tunnel, durch welchen die VNC-Session geschleust werden muss, um vor Angriffen geschützt zu sein. Der schon etwas angestaubte Artikel zu Freenx im Fedorawiki, der die Installation und die Konfiguration beschreibt, ist nun wieder einmal überarbeitet worden, so dass wieder ein paar Rechtschreibefehler weniger vorhanden sind.

Sign up for Booth Setup

Now we need to know who is able to help us doing the setup of the booth. So far we are going to meet at noon (12am) at the east entrance of Messe Berlin. The date is Tuesday, May 29th 2007. Please sign yourself up at the "Booth Setup" page.

Social Event during LinuxTag 2007

On Thursday, May 31, 2007, from 7:00 p.m. on they will gather the official LinuxTag Social Event. Admission to LinuxNacht costs EUR 25 (includes a buffet and drinks). If you have in mind to do some networking this would be a good option. GeroldKa has ordered some tickets. Please make a reservation for a ticket if you want to go.

Dienstag, 15. Mai 2007

New banner for the Ambassador Project

After I wrote yesterday to the mailing list of the ArtWork Team Nicu Buculei has made within a few hours a new banner for the Ambassador Project. I think he has done a great job and i would like to thank him for his work. At the end of this day all pages on the wiki will be updated.

Feeds

Wer nur am Fedora Feed interessiert ist, kann folgenden Link für das dynamische Lesenzeichen werden http://fabaff.blogspot.com/feeds/posts/default/-/Fedora Der Link für den kompletten Feed http://fabaff.blogspot.com/feeds/posts/default

Backup mit amanda

Vor einer Weile habe ich einen Artikel zu Amanda (Advanced Maryland Automatic Network Disk Archiver) verfasst. Da dieser Artikel noch für FC5 geschrieben wurde, habe ich beschlossen die Aktualisierung auf FC6 zu überspringen und das Ganze gerade an F7 anzupassen.

Freitag, 11. Mai 2007

Video für LinuxTag 2007

Das Projekt zum Erstellen eines Präsentations-Videos für den Fedora-Stand am LinuxTag 2007 schreitet nicht so voran, wie es eigentlich sollte. kino ist nicht so stabil und PiTiVi besitzt momentan nur einen beschränkten Funktionsumfang. Zudem ist das System, welches zur Verfügung steht, für solche Aufgaben wohl schon etwas schwach (D610 2 GHz mit 1.5 GB RAM). Aber es ist ja bald Wochenende und so bleibt neben der Vorbereitung auf auf eine Maschinen-Elemente-Klausur, welche am Montag stattfindet, sicher etwas Zeit...

Donnerstag, 10. Mai 2007

Fedora und MadWifi

Wer eine Atheros basierende Wireless-Lan Karte hat, kennt das Spielchen nach einem Kernel-Update: Warten bis der Treiber bei ATrpms verfügbar ist, damit er per yum installiert werden kann. Es geht auch einfacher und zwar kann der Treiber ganz einfach selber gebaut werden. Es sind nur wenige Schritte notwendig, um dies zu tun. Es wird mit subversion gearbeitet und so müssen als erstes die Daten "ausgecheckt" werden.

svn checkout http://svn.madwifi.org/trunk madwifi

Wechseln des Verzeichnises

cd madwifi
mit
make
kompilieren und mit
# make install
installieren.

Die Aktivierung des Treibers erfolgt mit dem Befehl.

# /sbin/modprobe ath_pci
Nach eine Neustart der entsprechenden Services steht die Netzwerk-Karte auch unter dem neuen Kernel zur Verfügung. Update 05.07.2007: Seit geraumer Zeit gibt es ein Update, welches drei Sicherheitslücken schliesst. Also das lokale Repository updaten und den Treiber neubauen.

So war das Wochenende an der Freifunk Summer Convention - Teil 6 (Montag)

Irgendwann zwischen Mitternacht und Morgen haben wir an einer Autobahn-Raststätte angehalten, bei welcher die kulinarische Vielfalt schier unermesslich war. Burgerking und Spaghetteria, um nur zwei zu nennen. Also hatten wir von diesem Angebot Gebrauch gemacht und mitten in der Nacht “z’Morgä” oder “z’Nacht” gegessen. Zum Glück hatten die anderen beiden Fahrer schon weit über die Hälfte der Strecke gefahren, so dass mir nur noch ungefähr vier Stunden Fahrt übrig blieben. Dieser Teil der Reise könnte ich wieder beschreiben, aber es war genau so wie bei der Hinfahrt. Simu ist neben mir gesessen, wir haben Lastwagen überholt und Kilometer zurückgelegt. Punkt. Schweizer Grenze 0455 wieder keine Probleme. Die Damen und Herren von schweizerischen Grenzwachkorps lassen wohl alle rein. Wahrscheinlicher ist, dass sie Mitleid mit uns hatten, denn in Innern des Wagens sah es so aus, als hätten wir ein Woche drin gewohnt. Wieder in der Heimat…Die Strecke Basel-Bern kann mir ziemlich kurz vor. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde mein Gefühl für die Distanzen durch die lange Fahrt auf den deutschen Autobahnen etwas verwirrt. Der Morgen hatte langsam begonnen im Berner Mittelland als wir Richtung Schüpfen abgebogen sind, um den ersten, der arbeiten gehen wollte, abzuladen. Der zweite wurde dann in Lyss ausgeladen und so fuhren wir geschrumpft auf ein Quartett nach Bern. Am Bahnhof stiegen wieder zwei aus. Nun habe ich den Autoschlüssel an Mättu übergeben, der mich nach Hause, danach sich nach Hause und später noch das Transportvehikel an die Verleihstelle zurückgebracht hatte. Für mich endetet dieses Wochenende, am Montag morgen um 0615, vor der Haustüre, denn die “bessere” Hälfte hatte den Schlüssel stecken lassen…so kann es einem gehen, wenn man ein Wochenende nicht zu Hause ist und zum Rechten schaut…

Dieser Text sollte die Gesehnisse am Wochenende der Freifunk Summer Convention in Glesborg / Dänemark wiedergeben. Es war ein interessante Angelegenheit, obwohl die Reise nicht ein Katzensprung gewesen ist (2800 km für 3 Tage sind aus meiner Sicht schon ein bisschen viel, da ja nicht jedes Wochenende eine solche Reise auf dem Programm steht, war es verkraftbar). Die Präsentationen und Diskussionen haben uns ein wenig die Augen geöffnet für die Probleme, technologischer, finanzieller und gesellschaftlicher Natur, welche in anderen Breitengraden bei der Vernetzung auftreten können. In der Schweiz haben wir fast überall ADSL oder andere Breitband-Technologien zur Verfügung und so besteht leider auch nur ein geringer Bedarf an Community Networks. Ebenfalls sind wir so mal mit ein paar richtigen “Wireless-Spinnern” zusammengekommen. Die Interpretation des Gelesenen liegt im Ermessen der Leserin oder des Lesers. Falls etwas vergessen wurde oder eine wichtige Tatsache verschwiegen, kann man sich vertrauensvoll an mich wenden, der Fehler wird dann vielleicht korrigiert. Für redaktionell hoch stehende Artikel wende Dich bitte an Mathias Born (siehe oben).

So war das Wochenende an der Freifunk Summer Convention - Teil 4 (Samstag)

Im Norden geht die Sonnen ein bisschen früher auf als in unseren Breitengraden. Um neun Uhr war es in meinem Zelt schon fast so heiss, wie in einem Backofen. Mal den Reissverschluss öffnen und aus dem Schlafsack kriechen. Da mir in der Zwischenzeit das Kondenswasser begonnen hatte auf den Kopf zu tropfen, war mein Aufenthalt im Bereich von Zelt und Vorzelt eher kurz. Kaum draussen waren die Socken noch nässer als vorher, denn der Morgenreif hatte sich recht ausgiebig auf dem Rasen breitgemacht. Also Turnschuhe anziehen und ab Richtung Toilette. Das Badetuch auf meinem Zelt hat in der Nacht mehr Nässe aufgesogen als abgegeben und war dementsprechend schwer. Dies war jedoch kein Hinderungsgrund den Weg zum Pissoir langsam anzugehen, denn die kalte Nacht und das Bier hatte mir über 8 Stunden die Blase gefüllt. Wie es auf dem WC bei der Entleerung tönte, spreche ich eventuell bei einer anderen Gelegenheit an. Auf dem Rückweg zum Zelt, welcher mich durch die Turnhalle führte, konnte ich dank den Linsen erkennen, dass alle anderen bereits wieder ihren Platz am Tisch eingenommen hatten und sich am “Zmorgen-Buffet” stärken. Diese Stärkung war auch nötig, denn Ädu hatte sechs Velos organisiert. Gut, im allgemeinen Sprachgebrauch würden solche Dinger als Fahrräder bezeichnet, sie waren jedoch sehr weit weg von unserer Vorstellung über Velos. Rücktritt als einzige Bremse, keine Schaltung, keine Luft in den Pneus, usw um nur einige Dinge zu nennen. Doch wir konnten es trotzdem nicht lassen, an den Strand zu fahren, denn was sind schon sechs Kilometer…Die ersten paar Meter waren noch etwas gewohnheitsbedürftig, aber dann ging es recht flott voran. Die Rast an der Tankstelle hatte einen positiven Einfluss auf die Fahrt, denn pumpen konnten wir nicht. Und so fuhren wir auf der Landstrasse Richtung Meer, hinunter war kein Problem, nur an den Steigungen vermissten wir die 21-Gang-Schaltung. Da es aber in Dänemark keine Berge oder grössere Hügel hat, ist es auch nicht nötig solche zu verbauen. An vielen Häusern konnte man die Spuren des Djursland Projekt erkennen, es waren Richtantennen oder Konservendosen angebracht. Die Antennen-Masten, die zum Teil die grösseren Richtantennen trugen, waren zwischen die Häuser wahrscheinlich ohne Baubewilligung und ohne Bedenken über die Strahlenbelastung gebaut worden. Die Strahlenbelastung wird durch die frische Meerluft gesenkt…Dass wir den Strand, respektive den Hafen, bald erreichen würden, konnte man am Fischgeschmack in der Luft sehr gut erkennen und zwar noch bevor man das Meer sehen konnte. Nach einer kurzen Fahrt auf dem Weg zum vordersten Punkt des Hafen mussten wir die Velos stossen, da sie in einem Zentimeter Sand nicht mehr in der Spur fahren wollten. Also gingen wir das letzte Stück zu Fuss weiter. Die Velo-Ausflugsgruppe hatte sich zwangsweise aufgeteilt, denn das Velo von Beechie hatte einen kleinen Schaden, die Nabe war vom Radkörper abgebrochen. Dies haben die Personen, die vorausgefahren sind, erst erfahren, als wir schon den Hafen erreicht hatten. Das Gedröhne der Windräder war nicht zu überhören und ihr Anblick, wenn man direkt darunter stand, war imposant. Sogar ein Schiff hatte eine Konservendosen-Antenne angebaut, wenn man kann, will man plötzlich überall online sein, auch wenn man auf das Anbeissen von Fischen wartet. Als wir uns von den Windrädern trennen konnten, machten wir auf dem Weg zu den Velos noch einen kleinen Umweg an den Stand. Das Wasser hatte noch knapp Badetemperatur, was ein paar Kinder unter Beweis stellen, uns war es jedoch zu kalt und da niemand eine Badehose dabei hatte, wurde nicht lange diskutiert, ob man baden wollte oder nicht. Simu hatte sich mit Beechie zusammengetan, um den Rückweg zu Fuss anzutreten. Wir anderen sind gefahren so gut es ging. Die Streckenabschnitte, die uns bei der Hinfahrt als sehr angenehm aufgefallen sind, da sie abfallend waren, rächten sich mit Schweiss. Als wir die Turnhallen erreicht hatten, war schnell klar, dass wir die beiden zu-Fuss-gehenden-Velofahrer abholen mussten, denn die sechs Kilometer erscheinen uns doch etwas zu weit, um sie laufen zu lassen. So fuhren wird mit unseren Transporter wieder Richtung Strand, um die zwei aufzuladen. Mit dem Besenwagen war es ein “Katzensprung” und da sich Simu und Beechie noch nicht so weit bewegt hatten, konnten wir alle und alles sehr “gäbig” auf einer ruhigen Nebenstrasse einladen. Zurück bei der Turnhalle stellten sie ihre Velos zurück und verfluchten wahrscheinlich insgeheim, dass sie eingewilligt hatten, mit zum Strand zu kommen. Das Mittagessen kam nun gerade richtig, obwohl es nicht gerade eine Riesenanstrengung gewesen ist. Leider hatte wir durch unseren Veloausflug die Vorträge und Präsentationen am Morgen verpasst, hauptsächlich war des der rote Faden “Wireless for Development”. Dieses Thema hatte eine hohe Präsents an der Convention. Zu unserem Glück habe wir die Velotour am Morgen gemacht und nicht am Nachmittag, denn am Nachmittag haben sich sehr interessante Leute in der Turnhalle zu Wort gemeldet. John Wilson sprach recht lange und ausführlich über die “erste Meile”. Er erläuterte ebenfalls Strategien für den Breitband-Anschluss, welche sie in Schottland (oder war es Wales) verfolgten. Natürlich fehlte auch ein Hinweis auf sein Lieblingsthema “die Frequenzbänder” nicht. Abgelöst wurde John Wilson vom Amerikaner Dave Hughes, der über sein Projekt “Linking Everest” sprach. Der selbsternannte “Cursor-Cowboy” standesgemäss mit Hut, Jeans, entsprechenden Stiefeln und passendem Hemd war eine Erfrischung mit seinen 74 Jahren, denn er erzählt allerlei Anekdoten aus seinem Leben und über seine Wireless-Projekte. Als er jedoch ein VoIP-Adapter von Cisco aus seiner Tasche zauberte, über dessen Vorteile zu referieren begann und sogar seine Funktionsweise demonstrierte, war allen Zuhörern klar, wer die Ausrüstung zu seinem Everest-Projekt gesponsert hatte. Eine Stunde vor dem Nachtessen sprach dann Jürgen Neumann in einem Nebenraum über das sogenannte Pico Peering. Da ich nicht mehr so geübt bin im stundenlangen Zuhören, habe ich nur kurz seinen Worten gelauscht und mich wieder in die Turnhalle zurückgezogen. Da wir den längesten hatten, äh Stromverteiler/Stromschiene oder so, haben sich immer wieder Leute, die fremde Sprachen gesprochen haben zu uns an den Tisch gesetzt und versucht ihre Stromadapter einzustecken. Vielen ist es gelungen, anderen nicht. Jemandem dem es gelungen ist, war Ralf aus Deutschland und einer Inderin. Der Inderin konnte ich nach anfänglichen sprachlichen Barrieren helfen den geografischen Standort der Freifunk Summer Convention zur nächsten grösseren Stadt zu bestimmen. Ralf versucht auf seinem WRT54 OpenWRT zu installieren. Ein aus meiner Sicht sehr interessanten Unterfangen, welches ich mich an meinem WRT54GS noch nicht getraut haben zu tun. Sein Erfolg hat mich in meiner Entschlossenheit es bald auch zu versuchen, gestärkt (dies ist jetzt 3 Wochen her und immer noch nichts OpenWRT…die Zeit dies hier zu schreiben nimmt mich halt sehr in Anspruch). Bis sein Erfolg eingetreten ist, hat er jedoch ein paar Mal ein sehr nachdenkliches Gesicht gemacht. Er liess sich nicht einmal auf ein Bier einladen, dies zeugt von einer gewissen Stärke und Entschlossheit, die Ädu und mir fehlt, denn wir haben bei jeder Gelegenheit hemmunglos Bier getrunken. Andere trinken die Frauen schön, da es keine hatte, wollten wir den Nachmittag schön trinken. Kleine Nickerchen auf der Camping-Wiese waren an diesem Nachmittag bei allen Teilnehmern sehr beliebt, auch bei gewissen Personen aus der Schweiz. Zwei Stunden nach dem Nachtessen kann der Höhepunkt des Abends das Konzert der einheimischen Band “Sky of Blue”. Als das Licht gelöscht wurde, bot sich in der Halle ein ziemlich komisches Bild. Überall leuchtende Laptop-Displays auf den Tischen. Und ab und zu ein leuchtender Apfel, ein wage Schätzung würde ungefähr von einem Drittel Äpfel-Läppis sprechen. Es hatte jedoch erstaunlich wenig Publikum und so war die Aussage des Leadsängers, dass dies hier sein erstes Konzert sei, bei welchem es mehr Computer als Zuhörer hatte, nicht ganz unwahr. Das Konzert war nun im vollen Gange. Die Band rockte, aber wie schon gesagt, es hatte kaum Zuhörer. Die Zeit wurde zum Chatten gebraucht, auch bekannt unter der Erforschung der menschlichen Psyche, und zum Bier trinken im Freien. Ebenso hatte sich ein Individuum namens OfflineHorst hinter der Turnhalle mit seinen selbstgebauten Antennen in Stellung gebracht. Er erklärte uns auf deutsch, englisch und in einem Mischmasch die Funktionsweise der verschiedenen Antennetypen. Weiter klärte er uns auch über ihre Vorteile oder die Probleme bei der Herstellung auf. Immer wenn man Ädu sucht, musste man nach draussen gehen, sich ein wenig umschauen und jemanden suchen, der ein supereleganten Headset auf hatte und skypte (skype = billig telefonieren über’s Internet). Das Konzert war nun fertig und es kehrte wieder Stille ein in der Turnhalle. Stille ist ein bisschen übertrieben, denn die Helfer feierten ausgelassen weiter. Da es wahrscheinlich in Djursland nicht allzu oft etwas zu feiern gibt. Wir zogen es vor draussen am Tisch mit Jürgen Neumann (Freifunk) und Sven Wagner (C-Base) Bier zu trinken, zu rauchen und mit ihnen über die Problematik des Community Networkings, des Freifunk-Forums und über Arbeit in einer Community zu diskutieren. In Berlin finden jede Woche Wireless-Treffen statt, die von 40 bis 60 Leuten besucht werden. Es gibt dort ein Löt-Abend zum Antennenbauen, ein Wirless-Einführungsabend, ein Linux-Einführungsabend, und noch vieles mehr, erzählte uns Sven Wagner. Bern ist halt nur eine Kleinstadt im Vergleich zu Berlin. Da wir nun alles Bier getrunken hatten, war der Gang Richtung Zelt der nächste logische Schritt.

So war das Wochenende an der Freifunk Summer Convention - Teil 5 (Sonntag)

Nun war schon wieder Tag gekommen, an welchem die Heimreise angetreten werden sollte. So beschloss ich noch ein paar Minuten länger liegen zu blieben, um ausgeruht zu sein für die Fahrt zurück in die Schweiz, obwohl es schon wieder um die 30 Grad war im Zelt. Dieser morgentliche Schweissausbruch habe ich als guten Grund genommen die Duschen in der Garadrobe zu benutzen. Da auch die Aussentemperatur recht angenehm war, beschloss ich auf die langen Hosen zu verzichten und wieder Shorts zu tragen. Später stellte sich heraus, dass die eine kluge Entscheidung gewesen ist, denn in der Turnhalle war es fast so heiss wie in meinen Zelt und es roch auch fast so. Wie schon am Samstag sind alle schon wieder am Tisch gesessen als ich kam. Mättu hat es nicht lange ausgehalten und er ist wieder seinem Reporter, sorry Journalisten-Trieb, gefolgt und hat Leute interviewt. Sein Einsatz hat sich ausgezahlt, denn es ist ein wirklich lesenswerter Artikel (http://194.209.226.170/pdfdata/bz_neu/2004/09/25/BZST2190481f25091_1.pdf) daraus entstanden. Dieser wurde noch vor diesem Text hier fertig gestellt, was mich ein bisschen eifersüchtig macht. Die Bühne hat sich langsam zu füllen begonnen und plötzlich ging es los. Die Veranstalter wollten eine Video-Konferenz mit Indien herstellen. Diese Unterfangen wollte jedoch nicht auf Anhieb klappen. Das Bild bewegte sich, dann nicht mehr, dafür kamen Worte an. Das Ganze wiederholte sich eine Viertelstunde lang, bis beschlossen wurde auf das Bild und den im Moment laufenden Client zu verzichten. Als Alternative wurde Skype gewählt und plötzlich funktionierte es, zwar ohne Bild , aber was solls. Sie mussten sich jedoch auch nun ein paar Mal neu verbinden, was durch das lauten Klingeln vom Publikum erkannt werden konnte. Aus der Sicht der Veranstalter war diese Beinahe-Videokonferenz ein Erfolg, obwohl sich die Kommunikation hauptsächlich auf “Can you hear me?” und “yes” oder Stille beschränkte. Gut, die anderen waren immerhin in Indien…Nachdem sich die überflüssigen Personen von der Bühne entfernt hatten, trat Bjarte Nielson ans Mikrophon und bedankte sich bei den vielen Helferinnen und Helfern. Ihr Einsatz wurde mit tosendem Applaus von Publikum coutiert und so stand ihnen die Freunde ins Gesicht geschrieben. Bald kehrte wieder eine angenehme Stille in die Turnhalle, denn die Leute verteilten sich wieder und begannen ihren Dingen nachzuhängen. Da wir in der Nähe der deutschen Jungs aus Berlin von der “c-Base” gesessen sind, konnte man gut auf ihren Tisch sehen. Sie haben hauptsächlich an einem Mesh-AP herumgebastelt, der zum Vorteil der Fotografen auf ein Rohr geklebt wurde und so fast wie eine kleine Statue wirkte. Viele Leute schlichen mir ihren Videokameras umher und filmten die Displays, wahrscheinlich in der Hoffung ein Passwort aufnehmen zu können oder vielleicht wollten sie auch eines der eingesetzten Betriebssysteme erfassen. Bald wurde von einem Fernseh-Team ein richtige Kamera angeschleppt und so verschwanden die Jungs mit ihren Handy-Cams. Der Zeltabbau und das vorsorgliche Einkaufen von Nahrungsmitteln wurde nach dem Mittagessen erledigt, da der Nährwert der Sandwichs nicht über mehrere Stunden anhalten würde. Die Stunde der Wahrheit, respektive der Abfahrt, kam so um 1500, bis alle bereit und eingestiegen waren, verging noch eine halbe Stunde. Jedoch waren wir so immer noch eine halbe Stunde vor dem Zeitplan…Die Fahrt führte uns zuerst eine kurze Zeit durch eine bekannte Gegend bis zur Hauptstrasse, die uns dieses Mal direkter zur Autobahn führen sollte. Dies tat sie auch, schnurgerade und bei der kleinsten Kurve mit Warnschildern. Autobahn für die nächsten 1250 oder so Kilometer. Nach der deutsch-dänischen Grenze hatte Ädu das Steuer übernommen, und was tat er? Er führte uns wieder in einen Stau. Ok, es war mehr stockender Kolonnenverkehr. Irgendwann kann Hamburg und so wurde die Rundstrahlantenne auf das Dach gestellt (Dank an den Magnetfuss) und Kismet starten, irgendwann ging es los mit dem Gepipse. Kismet zeigte mir nach der Fahrt durch Hamburg auf der Autobahn ungefähr 70 AP an, nur schade, dass wir nicht durch die Innenstadt gefahren sind. Nachdem wir Hamburg hinter uns gelassen hatten, habe ich mich ein wenig aufs Ohr gehauen, denn bald musste ich wieder fahren. Nach ein paar Stunden wurde Ädu von Mättu abgelöst. Ädu legt sich schlafen, da er am Montag wieder arbeiten wollte. Ich habe beim Fahrerwechsel meinen Platz gegen “Kofferraum” getauscht, um genauer zu sein, gegen den Gepäckbereich, da ich dringendst schlafen musste, denn sonst hätte ich ziemlich “alt ausgesehen” zwischen 2 Uhr und 6 Uhr. Mit der Zeit haben mich die Vibrationen des “Böslis” in den Schlaf gewiegt…