Samstag, 6. Oktober 2007

Firewall muss leiser werden...

Mein Firewall-System mit pfSense läuft seit August einwandfrei. Aber da das Gehäuse noch nicht fertig ist, ist die Lärmentwicklung immer noch ein bisschen hoch. Während der Nacht, wenn die Geräusche von draussen fehlen, hört man ein lieses Surren. Keine Ahnung wie sich dieser Wert in sone oder dB ausdrücken lässt (vielleicht 0.3 sone oder 20 dB), aber es ist immer noch zu laut aus meiner Sicht oder für meinen Ohren. Ich habe die Vermutung, dass ich die Emissionen nicht weiter runterdrücken kann, auch mit der Fertigstellung des "Gehäuses". Die Festplatte ist auf einer Silikon-Wurst montiert und der CPU-Lüfter ist auch weg. Das Netzteil ist nicht die Lärmquelle, sondern der Motor der Festplatte. So gibt es fast nur noch eine Alternative: Ein System von pcengines.ch . Ich denke an ein alix2c3 ( 3 LAN / 1 miniPCI / 500 MHz AMD Geode LX800 / 256 MB DDR DRAM / 2x USB) so liesse sich auch noch gerade der Wireless-Router sparen. Aus ökologischer Sicht wird der Stromverbrauch sicher sinken, denn das alix-Board verbraucht weniger Strom als ein kompletter PC. Den Router zähle ich mal nicht, denn ob nun 3 Wireless-Geräte oder nur zwei, spielt nicht unbedingt eine Rolle. Leider sind die alix-Boards erst so im 2 bis 3 Wochen verfügbar. Momentan bin ich etwas unschlüssig, ob ich schon so ein Ding bestellen soll, denn es könnte sein, dass sie sehr schnell ausverkauft sein werden. Ich denke zur Sicherheit noch ein- oder zweimal darüber nach, bevor ich mich entgültig entscheide.

Kommentare:

liquidat hat gesagt…

Hm, ich verstehe nicht ganz, wofür eine Firewall eine Harddisk braucht.

Wäre es nicht günstiger, für ein paar Franken einen 2 GB USB Stick zu kaufen und das System von dem zu booten und auch laufen zu lassen? Das wäre ein preiswerter HDD Ersatz, der keine Geräusche verursachen würde und trotzdem zuverlässig seinen Dienst tut. Und wenn du mehr Speicherplatz brauchst, kaufe weitere USB Sticks, oder einen größeren.

Fabian hat gesagt…

Irgendetwas muss ja Lärm verursachen...zuerst habe ich es mit einer CF-Karte und eine Adapter versucht. Dies hat mich jedoch nicht befriedigt. Die Festplatte habe ich bis jetzt benutzt, da ich so auch noch einen Web-Proxy laufen lassen konnte und gerade eine alte 2.5"-Platte vorhanden war.

Der USB-Stick wäre eine Alternative, danke für den Hinweis. Ich kann jedoch momentan nicht sagen, ob das aktuell verwendete System von einem USB-Stick booten kann, da es schon zu den älteren Semestern gehört. Aber einen Versuch wäre es wert. So könnten wir dann die Zeit in Stille überbrücken bis ich mich für eine entdgültige Lösung entschieden habe.

liquidat hat gesagt…

Schreib mal, wenn es was bringt, würde mich doch interessieren.