Montag, 1. September 2008

Fedora-Übersetzungen

Ich bin froh, dass das Veröffentlichungsdatum von Fedora 10 um drei Wochen verschoben wurde, denn so bleibt mehr Zeit, um an den Übersetzungen zu arbeiten. Die Versionshinweise werden wahrscheinlich auch dieses Mal wieder ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Glücklicherweise sind aber die Fedora-Anwendungen schon bei 98 %. Anaconda und system-config-printer sind noch die grössten Brocken. Aber es gibt auch immer wieder neue Module, welche ihren Platz in tranisfex erhalten. Wie es scheint, ist die Anzahl aktiver Übersetzer nun wieder bei 1 angelangt, denn es gabe schon seit längerem keine Commits mehr von anderen Personen. Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass die Fedora-Infrastruktur in der letzten Zeit ein paar Probleme hatte und transifex im speziellen. Weiter tun sich viele Entwickler schwer ihre Projekte in transifex zu integrieren. Vor einer Weile war es avahi, aber nun habe mit sectool wieder so ein Kandidat, welche von seinen Entwicklern nicht in tranisfex integriert wird, dass die Bugreport mit den Übersetzungen nicht bearbeitet werden, versteht sich von selber...so kann ich auch verstehen, dass Übersetzer nach einer kurzen Weile die Geduld verlieren und nichts mehr machen. Früher oder später muss ich wohl den Weg einschlagen, welche ich eigentlich vermeiden wollte und einem auch durch transifex erspart werden soll: Commits direct in die Projekt-Repositories...

Kommentare:

Peter hat gesagt…

Hoi Fabian,

genau Transifex is der derzeitige Grund warum ich nicht mehr wirklich übersetze.

CVS war mir DEUTLICH lieber, direkt über Scripte die Files ausm CVS gezogen usw. Jetzt muss man leider jedesmal doch noch etwas handarbeit anlegen. :/

Dominik hat gesagt…

Ich warte eigentlich immer bis zum String Freeze, der ja jetzt gewesen sein sollte (wird das eigentlich auf der translation@fedora-Liste erwähnt?), dann lege ich los. Und ich nutze - im Gegensatz zu meinem Vorredner - nur Transifex, ich habe einfach keine Lust mehr mich mit CVS und Co. rumzuschlagen, wobei ich dann auch noch für jedes Projekt ein anderes VCS nutzen müsste ... Meiner Meinung nach werden web-basierte Übersetzungsprogramme auch in Zukunft immer populärer werden, wer außer "Freaks" (wo ich mich allerdings zuzähle) nutzt denn heutzutage noch die Kommandozeile?

Fabian hat gesagt…

transifex vereinfacht den Prozess insoweit, dass die Übersetzer sich nicht mehr um das verwendete VCS kümmern müssen. Bekanntlich sind die Geschmäcker verschieden...ich mag transifex, denn so muss ich mich darum kümmern, ob ich nun auch eine aktuelle lokale Kopie habe oder nicht. Jedoch wäre mir CVS heute manchmal auch wieder lieber, denn es gab deutlich weniger Probleme.
Lassen wir uns überraschen, denn es gab anscheinend ein GSoC-Projekt, welche sich mit einer CLI für tranisfex beschäftigt haben soll. Vielleicht haben wir bald neben den GUI auch eine Kommandozeilen-Version für das Übertragen von Übersetzungen.

Anscheinend wird das Veröffentlichungsdatum von Fedora 10 verschoben und so verschob sich wohl auch der "String freeze"