Montag, 21. Januar 2008

Cryptsetup und Probleme

Gestern habe ich ein bisschen mit cryptsetup gespielt. Früher habe ich meistens TrueCrypt-Container verwendet. cryptsetup ist bei Fedora schon dabei und so ist es auch für weniger versierte Anwender einfacher nutzbar. Die Anleitung im Fedora Wiki beschreibt die relevanten Schritte. Wie schon gesagt, ich habe als eine 200 GB Firewire-Festplatte genommen und diese verschlüsselt. Es funktioniert so lange gut, bis Firewire Probleme zu verursachen begann (wahrscheinlich ein Wackelkontakt) und das System abstürzte. Nach dem Neustart ist es nun nicht mehr möglich auf die Festplatte zuzugreifen, da es scheint, als wären die Passwörter falsch (zur eigenen Sicherheit habe ich zwei Passwörter konfiguriert). Die Passwort-Abfrage erscheint, aber dies ist gerade alles. Manuell funktioniert es genaugleich weit, dreimal kann versucht werden ein Passwort einzugeben...cryptsetup luksDump liefert auch schön Daten, nur benutzen lässt sich die Platte momentan nicht mehr.

Kommentare:

sammy98 hat gesagt…

Gleiches Problem hier: cryptsetup mit debian. Nachdem ich es bereits ewig im Einsatz habe - nach Neustart Daten weg. Gott sei dank hatte ich das System erst vor wenigen Tagen neu aufgesetzt und somit nur ca 10Gb verloren. Ich glaube ich wechsele wieder zu Truecrypt

Fabian hat gesagt…

Eigentlich habe ich cryptsetup gewählt, da man es nicht wie Truecrypt nach jedem Kernel-Update selber bauen muss.

Aus der Hüfte geschossen, würde ich sagen, dass es Probleme gibt, wenn die die Platte nicht mit umount entfernt wurde, sondern auf eine radikalere Art. Könnte einem auch eine Sicherung des Festplatten-Headers für den Notfall helfen.